DFG Nord Region Nordheide
DFG NordRegion Nordheide

Schüleraustausch

Projektwoche "50 Jahre AEG

Im Rahmen der Projektwoche "50 Jahre AEG" setzte die Finnland Gruppe (mit den Lehrern Andreas Brock und Oliver Gries) den Fokus auf das Austauschprogramm mit Järvenpään Lukio (die Oberstufe in Järvenpää). Die 20 Schüler/Schülerinnen recherchierten alles Mögliche über Finnland, von der Kultur bis zur Sprache, und machten schöne Plakate darüber. Ein Geocache zum Thema Finnland wurde gemacht und am Ende der Woche haben sie noch leckere "pulla" (Finnisches Hefegebäck) gebacken, die auch schnell ausverkauft wurden.

 

AEG Schüleraustausch 2016

Bericht von Keski-Uusimaa 20.1.2016

Die Gymnasiasten von Järvenpään Lukio waren Gastgeber für die Gymnasiasten aus Buchholz

Järvenpää Gleich in der ersten Woche des Jahres war eine muntere 11-köpfige Schülergruppe mit zwei Lehrern aus unserer Partnerstadt Buchholz zu Gast bei Järvenpään Lukio.

Dieser Besuch ist Teil des gemeinsamen Physikprojektes des Albert Einstein Gymnasiums mit Järvenpään Lukio. Dieses Projekt wird in diesem Jahr bereits das vierte Mal gemeinsam durchgeführt.

Die Gäste verbrachten das Wochenende in ihren Gastfamilien. Dabei lernten sie unter anderem auch das Saunen auf finnische Art mit Abkühlung rollend durch den Pulverschnee, eine ganz neue Erfahrung.

Am Montagmorgen wählten die Projektgruppen, jeweils bestehend aus je zwei Schülern/Schülerinnen aus Järvenpää und Buchholz ihre Projektthemen aus und begannen gemeinsam daran zu arbeiten.

Diese Projektarbeit wird während des Schuljahres weiter bearbeitet um die fertigen Projektergebnisse im Mai in Buchholz vorzustellen beim Besuch der Gymnasiasten aus Järvenpää in Buchholz.

Den ganzen Dienstag arbeiteten die Schüler weiter und am Mittwoch besuchten sie das Bioenergiewerk Fortum. Dort stellte der Produktionsleiter Veli-Pekka Hakatie die Anlage vor.

In Erinnerung bleibt, dass es dort angenehm nach Holz duftete wie an einem warmen Sommertag, aber bei einer Außentemperatur von minus 13 Grad. Die Buchholzer erzählten, dass man schon nicht mehr zur Schule muss bei minus 10 Grad und wenn fünf cm Schnee liegt.

Am Nachmittag trafen die Gäste Herrn Kukkonen, den Bürgermeister von Järvenpää. Er stellte den Gästen die vielen Bauprojekte der Stadt vor. Die deutschen Gäste waren sehr angetan von einem riesigen Logistikcentrum eines deutschen Lebensmitteldiscounters, das gerade gebaut wird.

 

 

Am Donnerstag besuchten die Schüler das Meteorologische Institut in Helsinki. Es gab dort Vorlesungen über die Klimaveränderungen und über Wirkungen aus dem Weltall auf die Erde.

Freitagmorgen hielten die Gäste im Auditorium eine Präsentation, in der sie unter anderem auch den Genuss des Eislochschwimmens priesen.

Das gemeinsame Projekt hat zum Ziel, dass die Schüler neue Inhalte lernen, Präsentationen vor großem Auditorium halten, die Sprachkenntnisse verbessern und dabei auch Bräuche und Kultur eines anderen Landes kennen lernen.

Von nachhaltiger Bedeutung sind die dabei entstehenden Freundschaften, die dann möglichst lebenslang andauern mögen.

AEG Schüleraustausch 2015

Am 16.5.2015 war es endlich so weit. Die finnischen SchülerInnen kamen mit 2 Lehrern an einem kühlen, verregneten Samstagmittag mit dem Zug am Buchholzer Bahnhof  an. Die Buchholzer Schüler vom Albert-Einstein-Gymnasium waren im Januar in Järvenpää gewesen und dieser Gegenbesuch sollte eigentlich zur warmen Jahreszeit stattfinden.

Samstag und Sonntag verbrachten die finnischen Schüler mit ihren Gastfamilien und es begann die Woche auf Englisch.

 

Die finnischen und deutschen Lehrer nahmen am Sonntagabend an einem Empfang der Stadt Buchholz anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Buchholz und Järvenpää teil.

 

Am Montag ging es dann mit dem offiziellen Programm los.

Am Vormittag fand eine Besichtigung bei Airbus in Finkenwerder statt. Hier nahmen auch Delegationen der Städte Järvenpää und Buchholz teil. Die Führung über das Werksgelände wurde auf Englisch abgehalten, damit alle etwas verstehen konnten. Es wurden viele Fragen zum Thema Flugzeugproduktion geklärt. Nach 3 Stunden Besichtigung ging es dann für die Schüler mit der Fähre nach Hamburg, wo Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus oder die Reeperbahn besichtigt wurden.

 

Am Dienstag begann der Tag für die finnischen Schüler mit einem Empfang im Buchholzer Rathaus. Der Bürgermeister beantwortete Fragen zu vielen Themen. Der Empfang endete mit einer spontanen Besichtigung des Flüchtlingsheims in Buchholz für alle Schüler, was sie sehr beeindruckte. Am Nachmittag wurde dann mit allen Schülern im Buchholzer Krankenhaus der Linearbeschleuniger besucht. Dort hörten die Schüler interessante Fachvorträge zur Strahlentherapie.

 

Am Mittwoch begann der Tag mit einem Besuch an der TU Harburg beim DLR- Labor. Hier konnte man an mehreren Stationen experimentell Themen zur Luftfahrt bearbeiten. Das Highlight war der Flugsimulator, den jeder mit oder ohne Bruchlandung einmal ausprobieren durfte.

 

Donnerstag war schon der vorletzte Tag. Alle trafen sich in der Schule, um die Präsentationen für den Abend fertig zu stellen. Abends hörten wir dann Vorträge zum Erdmagnetfeld, zur Handystrahlung und vielen anderen interessanten Themen. Danach wurde der letzte Abend in einem Lokal in Buchholz nett gestaltet.

 

Am Freitagmorgen fand eine anstrengende Woche ihr Ende. Die Finnen wurden am Bahnhof offiziell und unter Bedauern verabschiedet. Einige Buchholzer begeleiteten ihre „Finnen“ noch zum Flughafen.

 

Und wieder war ein erfolgreicher deutsch-finnischer Schüleraustausch vorbei.

 

Text: Leif Struwe

 

 

 

AEG Schüleraustausch 2014

 

Schüleraustausch Finnland
Schüler des AEG‘s gehen mit Finnen in Järvenpää naturwissenschaftlichen Fragen auf den Grund
 

Von Jan-Philipp Dechow 

 

Im Zuge des Seminarfaches Finnland reisten 12 Schüler des Albert-Einstein-Gymnasium Buchholz mit zwei Lehrern vom 19. bis 24. Januar in die finnische Partnerstadt von Buchholz. Dort gab es viel zu entdecken. Da der Austausch mit dem „Lukio Järvenpää“, einer Oberschule, stattfand, wurde diese besucht und von den Schülern mit Staunen begutachtet. In Kooperation mit den finnischen Teilnehmern des Projektes wurden in Gruppen verschiedene naturwissenschaftliche Fragestellungen im Bereich der Kräfte bearbeitet, die beim Gegenbesuch im Mai vervollständigt und präsentiert werden. Hier geht es zum Beispiel um die Entstehung und Auswirkungen von Tornados oder um die Eigenschaften von Sonnenstürmen. 

Des Weiteren wurden, von den Schülern mehr oder weniger begeistert, Exkursionen zu einem Holzkraftwerk und nach Helsinki getätigt. 

Über den Fortum Biopower Plant in Järvenpää berichtet Pauline Alms folgendes: ‚Am Dienstagvormittag haben wir ein Kraftwerk besucht, bei dem aus Holz Energie gewonnen wird. Als erstes wurde ein Vortrag zu der Anlage und dem Energiegewinnungsprozess gehalten und anschließend haben wir einen Rundgang über das Gelände gemacht. Dabei wurde uns zum Beispiel gezeigt, wie wenige Mitarbeiter die ganze Anlage nur überwachen. Des Weiteren konnten wir sehen, dass draußen täglich mehrere LKWs ankommen, die Holz, bzw. Torf für die Verbrennung bringen.’ 

In Helsinki wurde das Meteorologische Institut sowie die Universität besucht, wo die Schüler Vorträge zu Polarlichtern und Sonnenaktivitäten beiwohnten und einen Teilchenbeschleuniger besichtigten. Danach ging es in die Innenstadt Helsinkis wo die Schüler Freizeit hatten und die Stadt erkundigten.
Der Austausch war mit einer kommunikativen Hürde ausgestattet, welche aber durch überwiegend gutes Englisch der Schüler überwunden wurde. Diese Überwindung wurde von den Schülern auch am letzten Tag sehr deutlich unter Beweis gestellt, als sie der gesamten Schule einen kleinen Einblick in das Austausch-Projekt gegeben haben um noch weitere Finnen hierfür anzuwerben und zu begeistern.
 

Nicht-schulische Aktivitäten wurden genauso ausgeführt wie schulische. Hierbei trafen sich die deutschen und finnischen Schüler fast täglich und hatten beim Bowling oder in der Sauna viel Spaß. Insgesamt haben sich die Schüler super verstanden und zusammen eine spannende Woche erlebt.
Alle Schüler waren auch mit ihren Gastfamilien sehr zufrieden, durch welche sie einige Einblicke in das finnische Leben und dessen kulinarische Divergenz hinsichtlich Deutschlands erlangen konnten. Am Ende der Woche sagten alle der Austausch sei viel zu kurz gewesen und sie freuen sich auf den Gegenbesuch der Finnen im Mai.

 


 

Von li nach re: Deutsche und finnische Lehrer: Oliver Gries, Andreas Brock, Emma Lager, Titta Hurme, deutsche und finnische Oberstufenschüler

(Foto von Katrin Baier)

 

 

Mai 2013

 

"Lieber Tumore zerstören, anstatt als Physiker Laser für Waffensysteme entwickeln"

von Andreas Brock

 

Diese Aussage gibt zwar nur einen begrenzten Wirkungsbereich von Physikern wieder, aber die Möglichkeit einen Job als Physiker in der Forschung zu bekommen, ist sehr begrenzt und somit bleibt häufig nur ein Job in der Industrie. Eine Gruppe von Oberstufenschülerinnen und Schülern des Albert-Einstein-Gymnasium und des Lukio Järvenpäa bekamen in der Strahlentherapieabteilung des Buchholzer Krankenhauses einen für viele unbekannten Einblick in das Arbeitsleben eines Physikers. Tumorgewebe mittels Strahlung zu zerstören und gesundes Gewebe so wenig wie möglich in Mitleidenschaft zu ziehen, ist in einem Team von Ärzten und Krankenschwestern die Aufgabe eines Physikers. Ohne dessen Berechnungen ist derzielgerichtete Einsatz des sechs Tonnen schweren Linearbeschleunigers nicht möglich. Den Schülerinnen und Schülern mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften (Physik) wurde damit eine Chance aufgezeigt, sich der Herausforderung eines immer größer werdenden Fachkräftemangels besonders in den Naturwissenschaften erfolgreich zu stellen und sich nicht vom Studium einer Naturwissenschaft abschrecken zu lassen.

 

 

Mai 2013

 

Deutsch-finnischer Schüleraustausch im Zeichen der Naturwissenschaften

von Katrin Baier

 

Mit Sachverstand und viel Charme präsentierten jeweils zwölf finnische und zwölf deutsche Schüler am Mittwochabend ihre gemeinsamen Forschungsergebnisse am AEG. Seit Januar hatten die Oberstufenschüler der Schule Lukio aus Järvenpää und des AEG gemeinsam in fünf Gruppen an naturwissenschaftlichen Themen gearbeitet. Nun stellten sie ihre Untersuchungen über alternative Energien, Kernenergie und Klimawandel vor. Besonders spannend waren dabei die Umfragen, die die Teams unter finnischen und deutschen Schülern zu ihren Themen gemacht hatten. Hier zeigte sich ein erstaunlich großer Länderunterschied in der Wahrnehmung und Bewertung von Energieproblemen.

Der deutsch-finnische Austausch zwischen dem AEG und der Lukio Schule in Järvenpää entstand durch die Initiative der Deutsch-Finnischen Gesellschaft unter Federführung von Helena Eischer. Nachdem die Kontakte zwischen den beiden Schulen geknüpft waren, reisten im Januar zwölf Physik-Leistungskurs-Schüler in Begleitung ihrer Lehrer Andreas Brock und Oliver Gries nach Järvenpää. Dort begann die gemeinsame naturwissenschaftliche Arbeit, die in den folgenden drei Monaten über soziale Netzwerke weiterlief. Während des finnischen Gegenbesuchs in Buchholz seit Anfang Mai beendeten die Schüler ihre Projekte. Unterstützt wurden sie dabei auch von den finnischen Lehrerinnen Titta Hurme und Emma Lager.

Daneben standen auch ein Besuch bei Airbus sowie ein Besuch in der sehr gut ausgestatteten Strahlentherapieabteilung des Buchholzer Krankenhauses auf dem Programm. Hier bekamen die naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schüler Einblicke in das Berufsfeld des Physikers im medizinischen Bereich. Dieser berechnet den Einsatz des sechs Tonnen schweren Linearbeschleunigers, mit dem Tumorgewebe gezielt zerstört wird.

Durch die gemeinsame Projektarbeit sind viele deutsch-finnische Freundschaften entstanden. Ein finnischer Schüler entschloss sich sogar, das nächste Schuljahr am AEG zu verbringen. Der Austausch im Zeichen der Naturwissenschaften wird im nächsten Jahr fortgesetzt.

 

 

Mai 2013

 

Von High-Tech-Schulen und beheizbaren Bürgersteigen

 

Schüleraustausch des AEG mit Järvenpää/ Finnland

von Amélia Schmidt

Am 19. Januar 2013 nachmittags war es endlich geschafft: Wir, 12 Elftklässler des AEG, hatten 10 Stunden ohne Internet im Flugzeug ausgeharrt und waren sicher am Flughafen Helsinki gelandet. Es folgte die große Erleichterung: Freies WLan ist in Finnland fast überall verfügbar. Nun konnten wir uns unbesorgt auf unsere Austauschwoche mit der „Upper Secondary School“ in Järvenpää, wenige Kilimeter von Helsinki, freuen. Wir kamen gut in finnischen Gastfamilien unter und konnten so gleich Erfahrungen mit der finnischen Mentalität machen. Wie erwartet,  geben sich viele Finnen häufig schweigsam, aber gastfreundlich. Die Verständigung lief trotzdem problemlos, denn Englisch ist in Finnland weitaus gebräuchlicher als in Deutschland. Das liegt wohl vor allem am finnischen Fernsehen, das sämtliche Hollywoodfilme in Originalsprache mit finnischen Untertiteln sendet. Englisch war auch zwingend nötig, denn Finnisch ist wirklich eine besondere Sprache, die mit dem Deutschen nicht die geringste Ähnlichkeit hat und wohl zu den kompliziertesten Sprachen Europas gehört. Das Wochenende verbrachten wir in unseren Familien, die uns mit sehr unterschiedlichen Programmen Finnland näher brachten. Besonders beliebt war der Jahreszeit entsprechend Skilanglauf und Eislaufen. Auch konnte man Dinge beobachten, die so wohl nur in Finnland möglich sind: Um Streusalz zu sparen, ist Järvenpääs Fußgängerzone mit einer Bodenheizung ausgestattet und die Autofahrer fahren trotz Schnee- und Eisglätte so schnell wie auf trockenen Straßen. So kam es, dass wir bereits am Montag viel zu erzählen hatten.

Unser erster Schultag übertraf sämtliche Erwartungen. Die Schule ist mit der neuesten Technik ausgestattet und offen und hell gestaltet. Besondere r Vorteil der finnischen Schule ist das kostenlose Mittagessen und das angenehme Arbeitsklima. Unsere finnischen Gastschüler hatten ein umfangreiches Besichtigungsprogramm entwickelt, sodass wir viel zu sehen bekamen: Neben einem Tag an der Universität Helsinki, besichtigten wir auch ein Biokraftwerk und wurden sogar zum Bürgermeister eingeladen.

Unsere Freizeit verbrachten wir viel im Freien, da bei frischen -28°C ideale Bedingungen für alle Wintersportarten herrschten: Wenige Meter von der Schule konnten wir auf einem vereisten Sportplatz Schlittschuhfahren und Eishockey spielen (worin die Finnen jedoch um Längen besser waren als wir); am nächsten Tag waren wir auf einem Hügel, der einmal zu einer Skisprungschanze gehörte, Schlitten fahren.

Alles in allem war der Finnlandaustausch ein unvergessliches Erlebnis, das wir nur weiterempfehlen können, nicht zuletzt weil das deutsche Winterwetter nach einer Woche Finnland fast schon angenehm warm erscheint. Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch unserer finnischen Gastschüler im Mai, dann werden wir an unserem naturwissenschaftlichen Projekt weiterarbeiten, das wir in Finnland begonnen haben. Zu guter Letzt möchten wir uns noch bei der Deutsch-Finnischen Gesellschaft bedanken, die uns sehr unterstützt hat.

 

 

 

 

Juni 2012

 

Partnerstädte investieren in die Zukunft

von Liisa Wilker

 

Man sagt immer Kinder sind unsere Zukunft. Dieser Spruch wird jetzt von den Partnerstädten Järvenpää und Buchholz in Taten umgesetzt.

 

Ende Mai ist eine achtköpfige Delegation nach Järvenpää gereist mit dem Ziel einen Schüleraustausch zwischen Järvenpää Lukio und dem AEG (Albert Einstein Gymnasium) zu aktivieren. Zweimal in den letzten Jahren wurde ein Austausch zwischen den beiden Schulen organisiert, nun soll es ein kontinuierliches Projekt mit dem Thema Naturwissenschaften werden. Die Schüler sollen gemeinsam an Projekten arbeiten und gleichzeitig neue Kulturen und Denkweisen kennenlernen, da Offenheit und Verständnis Anderen gegenüber in unserer Welt immer wichtiger werden. Das ist ein Vorteil nicht nur für die Jugendlichen selber in ihrem späteren Leben, sondern auch für die ganze Gesellschaft.

 

Die Järvenpää Lukio Rektorin Marja-Liisa Lehtiniemi und der Physiklehrer Pasi Ketolainen (Lehrer des Jahres 2012) sagten beide, dass sie unbedingt einen regelmäßigen Austausch zwischen unseren beiden Schule wünschen. Järvenpää Lukio hat schon einen regen Austausch mit Pasadena in Kalifornien und Shenzhen in China. Zusätzlich besucht jedes Jahr eine Gruppe Physik-Schüler CERN und nächstes Jahr fährt eine Gruppe nach Kiruna um Polarlichter zu untersuchen. Da die Gegend rund um Hamburg auch viel in den Naturwissenschaftlichen Gebieten aufweisen kann, gibt es jede Menge Anregungen und interessante Möglichkeiten die durch eine Zusammenarbeit der Schulen entstehen könnten. Drei sehr motivierte Lehrer von der AEG (Oliver Gries, Andreas Brock und Gabriele Ehlers) sind jetzt dabei, zusammen mit Pasi Ketolainen ein Programm mit Schwerpunkt Physik für die zukünftige Elftklässler auszuarbeiten.

 

Järvenpää Lukio ist eine sehr moderne und gut ausgestattete Schule die in 2003 eröffnet wurde. 950 Schüler lernen hier, essen in der offenen Mensa und dürfen zudem die zahlreichen PCs benutzen die in den öffentlichen Bereichen bereit stehen. Das Chemie Labor wurde von den Chemie-Lehrern konzipiert und für die Naturwissenschaftlichen Fächer gibt es alles was Schüler für Experimente brauchen. Die beiden Jungs in der Gruppe (Dan Eischer-Otte, 15 J. und Max Wilker, 13 J.) waren von der Schule restlos begeistert und wollten auf Anhieb da bleiben!

 

 

Auch Erkki Kukkonen, Bürgermeister von Järvenpää, betonte, dass die Aktivitäten der Partnerstädte in Zukunft an erster Stelle auf der Ebene der Kinder und Jugendlichen stattfinden sollte. Die Stadt Järvenpää wird das Austausch Programm von ihrer Seite auch finanziell unterstützen. Von der Stadt Järvenpää waren auch Kulturdirektor Kalle Jämsén und Technischer Direktor Jyrki Meronen (der Deutsch spricht) anwesend.Kalle Jämsén Kalle Jämsén

 

Herr Kukkonen hat sich nachdrücklich bei Helena Eischer (Vorsitzende, DFG Bezirksgruppe Nordheide) bedankt, weil sie diese Städtepartnerschaft, die seit 2005 besteht, initiiert hat und die meiste Arbeit darin investiert hat. Er sagte, ohne Helenas starkes Engagement wäre das alles gar nicht möglich gewesen.

Die Finnische Gastgeber haben ihre Gäste aus Buchholz sehr großzügig und herzlich aufgenommen und ein aufregendes Kultur-Programm um die offiziellen Termine bei der Schule und Bürgermeister herum organisiert. Nachmittags gab es eine deutschsprachige Führung durch das Haus vom Künstler Pekka Halonen (1865-1933) der für seine winterliche Landschaftliche Bilder bekannt war und Ainola, das Haus vom weltberühmten Komponisten Jean Sibelius. Am Abend dann ein musikalischer Abend mit der Gänsehaut verursachende Stimme von Bassbariton Antti A. Pesonen und Pianistin Elina Viitaila in der Villa Kokkonen (entworfen von Alvar Aalto für den Komponisten Joonas Kokkonen). Obwohl die Tage gut gefüllt waren, gibt es noch viel mehr in Järvenpää, Tuusula und Umgebung zu entdecken.

Aktuelles

 

 

Map
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Liisa Wilker